Die Mazenauer-Turbine verkörpert eine Technologie zur Nutzbarmachung von Energie, in der mit kaum zu überbietender Einfachheit im Aufbau (lediglich ein rotierendes Bauteil) das Medium Luft genau in der Form bzw. Bahn bewegt wird, wie es die Natur tut. Durch die Bewegungsübereinstimmung mit natürlicher Bewegung wird naturgegebene Ätherenergie ähnlich wie bei einem echten Tornado in den Bewegungsprozess eingekoppelt, so daß enorm viel mechanische Rotationsenergie entsteht, die sehr einfach mittels Generator in für den Menschen sehr gut nutzbaren elektrischen Strom umgewandelt werden kann.

Bewegen wie die Natur bewegt

Die Natur bewegt optimal. Betrachtet man Bewegungsprozesse in der Natur, so zum Beispiel das langsame Wachsen der Samenkörner einer Sonnenblume oder eines Schneckenhauses, oder das schnelle Bewegen des Strudels im Badewannenauslauf oder gar einen ausgewachsenen Tornado, so stellt man fest, dass die Natur offenbar optimal auf spiraligen Bahnen bewegt. Diesen Spiralbahnen liegt unabhängig von deren realer Größe oder Geschwindigkeit immer dieselbe Gesetzmäßigkeit zu Grunde.

Selbstlaufend

Genau diese Gesetzmäßigkeit machte sich vor Jahren der bereits verstorbene Hans Mazenauer - Erbauer der nach ihm benannten „Mazenauer-Tornado-Maschine“ zu Nutze. Die Maschine bestand lediglich aus einem Doppelkegel-Rotor mit spiralförmigen Luftführungsbahnen, einem eng anliegenden Gehäuse und einem Elektromotor als Starter.

Genial einfach

Mit Hilfe des Elektromotors wurde die Turbine (nach Auffassung der Autoren die treffendere Bezeichnung) auf Drehzahl gebracht; nach einer kurzen Zeit lief die Turbine selbsttätig und der Startermotor konnte abgeschaltet werden.

Funktionsweise

Zunächst beschleunigt der Startermotor den Turbinenrotor auf eine vorgegebene Drehzahl. Dabei wird Luft auf der kleineren Rotorseite angesaugt und in den sich verjüngenden Spiralbahnen verdichtet. Hierzu wird Antriebs-Energie benötigt. Nach der Engstelle des Doppelkegelrotors wird die verdichtete und dadurch auch etwas erwärmte Luft in den nun sich aufweitenden Spiralbahnen expandiert. Bei diesem „Auseinanderziehen“ der Luft kühlt sich diese ab und entzieht der Umgebung Wärme. Zusätzlich verringert sich die Reibung an den Wandungen. Besagte Expansion passiert auf einer längeren Wegstrecke und auf einen größeren Enddurchmesser als auf der ansaugenden Druckseite, vor allem aber auf einer solchen Spiralwirbelbahn, wie sie die Natur selber immer wieder beschreitet und wodurch in der Natur vorhandene Energien wie bei einem Tornado in die Bewegung eingekoppelt werden. Der insgesamt größere Sogwirbel stellt mehr Energie bereit als auf der Druckseite für die Verdichtung der Luft benötigt wird. Damit wird keine mechanische Antriebsenergie von außen mehr benötigt (E-Starter kann abgeschaltet werden) und es findet ein selbstlaufender Prozess statt, der ohne Belastung oder Bremse sogar seine Drehzahl bis zur Selbstzerstörung immer weiter steigert (diese Eigenart kannte Hans Mazenauer nicht und mußte sie deshalb unvorbereitet an seinem 1,5 Mio CHF teuren Prototyp erleben)! Durch geeignete technische Maßnahmen läßt sich das Betriebsverhalten und das enorme Leistungspotential der Turbine sehr gut kontrollieren und eine Zerstörung einfach verhindern.